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Bitcoin, Altcoins und die Blockchain als digitale Infrastruktur dahinter verlangen viel Zeit und Muße, wenn man sich dem Thema annähert. Online finden wir eine Fülle Informationen die wir brauchen, nur leider ungeordnet, unkategorisiert und wenig valide. Viele der Angaben stammen von selbsternannten Experten, deren „Informationen“ vielmehr Meinung und Kommentar als Information sind. Die echten Experten finden wir selten auf Blogs oder in offenen Foren, sondern in geschlossenen Expertenthreads, in denen Sie ihr Wissen erweitern und sich untereinander austauschen.

 

Wie soll man sich einem so komplexen Themengebiet nähern?

Die grundlegenden Begrifflichkeiten, die Funktionsweise, der Sinn und Zweck von digitalen Währungen und der zugrundeliegenden Technologie sind in detaillierter Form online zu finden. Btc-echo.de, cointelegraph.com oder coindesk.com sind die bestimmenden Informationsplattformen, auf denen viele Informationen zur Verfügung gestellt werden. Viele Antworten bekommt man ebenfalls auf Youtube-Kanäle von Experten aus dem Bereich der Blockchain.

 

Wir möchten euch an dieser Stelle noch weitere Möglichkeiten ans Herz legen, euch mit dem Thema auseinanderzusetzen und euren Wissensdurst zu befriedigen.

 

Krypto- und Blockchain-Meetups

Zum einen sind sogenannte Meetups eine wunderbare Option, sich mit Kennern der Branche auszutauschen und von Ihrem Wissen zu profitieren. Meetups sind treffen und Veranstaltungen zu vorab definierten Themen bei denen Interessierte meist kostenlos zusammenkommen um sich über ein Thema auszutauschen. Das können Diskussionsrunden, Konferenzen, Weiterbildungen oder einfache Gespräche sein. Über die App „Meetup“ könnt ihr euch registrieren und über die Suchfunktion beispielsweise „Blockchain“, „Bitcoin“, „Altcoins“ oder „Ethereum“ suchen. Eine große Anzahl der Veranstaltungen in Wien wird beispielsweise vom RIAT – dem Institute for Cryptoeconomics – veranstaltet. Sowohl für Einsteiger in das Thema als auch für Fortgeschrittene finden sich zu verschiedensten Themen Veranstaltungen. Vor dem Hintergrund, dass Blockchain-Applikationen und Kryptowährungen nicht ohne eine unterstützende Community funktionieren ist diese Form des Austauschs sowohl für die eigene Erweiterung des Wissens als dafür dienlich, ein Gefühl für die Unterstützung von verschiedenen Projekten zu bekommen.

 

Blockchain Kongresse und Tagungen

Zentral organisierte Veranstaltungen mit meist internationalen Sprechern können eine sehr kostenintensive Investition sein. In der Regel treffen auf diesen Veranstaltungen die Insider der Branche aufeinander, weshalb ein gewisses Maß an fundiertem Grundwissen zwingend erforderlich ist. Die Preise variieren je nach Veranstaltung und sollten in Abhängigkeit zu den Speakern und der Zielgruppe der Veranstaltung stehen. Eine persönliche Kosten-Nutzen-Abwägung ist daher ratsam. Wichtig zu beachten bei der Auswahl einer Konferenz sind die Veranstalter. Um ein möglichst objektives und fundiertes Angebot zu erhalten, sollten die Veranstaltungen nicht zu 100% gesponsort sein. Bei diesen Veranstaltungen zahlen die Speaker dafür, sprechen zu dürfen. Dabei läuft man Gefahr, dass windigen ICOs oder deren CEOs die Bühne gegeben wird, ein betrügerisches oder wenig nachhaltiges Produkt zu bewerben und dies in den Rahmen einer augenscheinlich seriösen Veranstaltung einzupassen.

 

Schulungsangebote und Coachings

Die Landkarte der Schulungsangebote im Bereich der Kryptowährungen und der Blockchain hat sich in den vergangenen zwölf Monaten im deutschsprachigen Raum in einem rasanten Tempo gefüllt. Die Qualität der Angebote schwank ebenso wie die Preise. Da die Nachfrage hoch und das Angebot noch verhältnismäßig gering ist, können auch weniger fundierte Anbieter auf diesem Markt bestehen.

 

Wir glauben daran, dass man am besten von Experten lernen kann, die sowohl die theoretischen Kenntnisse bis in die Details verstehen und erklären können, als auch durch eigene praktische Erfahrung untermauern können. In Österreich hervorzuheben sind dabei die ausgewiesenen Spezialisten Andreas Petersson und Hannes Stiebitzhofer, die mit Ihrem Bootcamp Blockchain einen Blick auf die Essenz hinter dem Hype um den Bitcoin werfen. In einem eintägigen Seminar wird in einem kleinen Personenkreis ein Abriss über die Blockchain, digitale Währungen und Smart Contracts gegeben. Dabei geben die Coaches einen Überblick über die Funktionsweise der Blockchain, lassen die Teilnehmer an Ihrer jahrelangen Erfahrung in der Community teilhaben, gehen auf persönliche Fragen ein und geben den Teilnehmern einen klar definierten „Handwerkskasten“ mit, der weit über das grundlegende Wissen hinausgeht. Jedwedes Grundlagenwissen wird effizient und komprimiert in einem sehr angenehmen Rahmen vermittelt.

Die Blockchain ist ein mehr oder minder abstraktes Konstrukt. Viele haben den Begriff gehört, wenige können ihn mit Wissen füllen, noch weniger Menschen können konkrete Anwendungsgebiete oder Vorteile artikulieren. Mehr als neunzig Prozent der DAX-Unternehmen beschäftigen sich mit der Blockchain. Die Forschung und Entwicklung steckt in vielen Großkonzernen noch in den Kinderschuhen und geht bisher in den meisten Fällen nicht über Studien hinaus. Das Bewusstsein, dass die Distributed-Ledger-Technology (DLT) die Grundlage für viele mit der Digitalisierung einhergehende Innovationen darstellt, ist dagegen branchenübergreifend vorhanden. Das Ausmaß des disruptiven Potenzials, welches der Blockchain innewohnt, zeigt sich bereits in einigen Anwendungsbeispielen.

 

Kritiker von Blockchain und/oder Kryptowährungen bemängeln dass die Technologie überbewertet sei. Es seien vor allem noch Konzepte und unrealisierte Ideen, die den Hype ausmachten. Tatsächlich gibt es aber in verschiedenen Bereichen bereits erfolgreiche Anwendungsmodelle die etablierten Marktteilnehmer das Fürchten lehren.

 

Disruption des Energiesektors

Mithilfe der Siemens Digital Grid Division konnte der lokale Energieanbieter Brooklyn MICROGRID (https://www.brooklyn.energy/) in New York die Energiewirtschaft revolutionieren. Das traditionellen System, bei dem Erzeugung und Verteilung von Elektrizität zentralisiert stattfindet (durch sogenannte Macrogrids), hat durch einen lokalen und dezentralisierten Dienst auf Blockchain-Basis Konkurrenz bekommen. Bei diesen sogenannten Microgrids wird die Energie von lokalen Privatpersonen erzeugt und die überschüssige Elektrizität wird in das Netz eingespeist. Anwohnern wird die Möglichkeit geboten, Ihre Elektrizität direkt von Ihrem Nachbarn zu erwerben. Auf einer Börse wird die Energie gehandelt. Klassische Marktmechanismen sorgen für einen geringen Preis. Die Ressourcenallokation wird optimiert und sowohl private Stromanbieter als auch Endkunden profitieren von dieser Lösung, die einen zentralen Verteiler oder Intermediär überflüssig machen.

 

Smart Contracts

In Abbildung 1 sehen wir, wie der Prozess abläuft. Martha hat eine Solaranlage und ist damit sowohl Produzent von Energie, als auch der Konsument Ihres eigenen Produktes. Ihren Überschuss kann Sie an Ihren Nachbarn verkaufen. Dieser Prozess läuft über eine Plattform auf der Ethereum Blockchain ab („TransActive Grid“). Auf dieser kann der Nachbar die von Martha erzeugte Energie beziehen, wenn sich die beiden auf einen Preis einigen. Die Plattform bezahlt Martha dann vollautomatisiert für die Elektrizität, die von Ihrem Nachbarn bezogen wurde (durch einen sogenannten Smart Contract). Die Transaktionskosten werden ebenso minimiert wie die bürokratischen Prozesse, die ein klassischer Energieversorger zwischenschalten würde.

Die Rahmenbedingungen für diese technologische Neuerung sind in den Vereinigten Staaten derzeit liberaler gestaltet. In Österreich oder Deutschland ist der Verkauf von privat erzeugter Energie noch stark beschränkt. Energiekonzerne werden per Gesetz noch vor steigendem Wettbewerb aus dem Privatsektor geschützt. Erste Versuche die sogenannten Microgrids auch bei uns zu etablieren finden im bayrischen Allgäu statt (https://www.auew.de/).

 

Was wir von den MicroGrids lernen können

Zweifelsohne handelt es sich bei den Brooklyn MicroGrids um ein Leuchtturmprojekt, welches durch seine Operabilität und seinen Praxisbezug überzeugt. Es handelt sich dabei aber ebenfalls um ein Beispiel für eine Reihe von starken Unternehmen und Ideen, die etablierte Märkte aus dem fast schon monopolistischen Gleichgewicht bringen können. Besonders in Sektoren, die wir als fast alternativlos hingenommen haben und Preise diktieren konnten, kann die Blockchaintechnologie für nachhaltige Veränderung sorgen. Es ist vorstellbar, dass (wenn die Stromnetze auf eine passende Kapazität ausgebaut werden würden) wir in Österreich bald überschüssige Energie von dem spanischen Landwirt erwerben können, der die überschüssige Energie die seine Photovoltaikanlage produziert auf einem Marktplatz zum Verkauf anbietet. Intermediäre werden so ausgeschaltet, verwaltungs und transferkosten minimiert.

Betrachten wir heute die Kursverläufe von Bitcoin und Altcoins ist die Darstellungsform in einem klassischen Linienchart die Geläufigste (siehe Abbildung 1). Diese Form der Abbildung transportiert nur limitierte Informationen der Schlusskurse innerhalb eines vorab definierten Zeitintervalls. Auf Börsen und in genaueren Analysen von Kursverläufen sind Kerzencharts, sogenannte Candlestick-Darstellungen häufig aufgeführt. Welche Vorteile diese bieten, wie man Sie richtig liest und versteht möchten wir euch in einem kurzen „How-to“ erläutern.

Vorab ein kleiner Geschichtsexkurs. Trotz der Tatsache, dass Candlestick-Charts vorwiegend im Bereich der Börsen, Aktien- und Rohstoffmärkte Anwendung finden, ist Ihr Ursprung im fernen Osten zu suchen. Der aus der japanischen Provinz Sakata stammende Reishändler Munehisa Homma entwickelte bereits im 18. Jahrhundert diese Technik, um Preisverläufe und Tendenzen am Reismarkt verstehen und Vorhersagen ableiten zu können. Die von Ihm entwickelte Darstellungsform wird daher oft als „Sakata-Chart“ bezeichnet. Diese Technik ist weitaus älter als die von westlichen Märkten verwendeten Darstellungsformen in Balken- oder Point and Figure-Charts. Erst 1989 wurde die Darstellung in Kerzenform in den Focus der Öffentlichkeit bzw. der Teilöffentlichkeit des Finanzwesens gerückt. Steve Nison publizierte im Futures Magazine zwei Artikel, auf deren Grundlage sich die Finanzwelt mit dieser Analysemethode zu beschäftigen begann.

 

Heute ist die Candlestick-Chartanalyse eine der gängigsten Methoden, Kursverläufe zu betrachten. Sowohl in klassischen Rohstoff- und Aktien- als auch in Kryptomärkten. Der Mehrwert, den dieses Instrument bietet ist vielseitig, doch dazu später mehr. Beginnen wir mit den Grundlagen der Darstellung, den einzelnen „Kerzen“. Jedes Element in der Darstellung besteht aus verschiedenen Bestandteilen und beinhaltet mehrere Informationen.

 

Die Grundlagen der Candle-Sticks

 

Kerzencharts bestehen aus fünf Kernelementen: Dem Kerzenkörper, dem Eröffnungs- und Schlusskurs, dem Hoch und dem Tief (siehe Abbildung 2).

Der Kerzenkörper (auch: real body) bildet das Zentrum des darzustellenden Zeitintervalls. Es gibt zwei Ausprägungen, die dieser Körper einnehmen kann: bullish oder bearish. Bullish Candles werden in der Regel farblich grün oder weiß, bearish Candles rot oder schwarz dargestellt. Eine bullish Candle beinhaltet die Information, dass der Schlusskurs über dem Eröffnungskurs im Zeitintervall liegt und der Kurs folglich angestiegen ist.  Bei einer bearish Candle liegt der Eröffnungskurs über dem Schlusskurs und es werden Kursverluste verzeichnet.

 

Kerzendocht (auch: Kerzenschatten, Shadow, Tail, Wick): Der „Kerzendocht“ stellt die Preisspanne dar, zu dem ein Produkt im Zeitintervall maximal gehandelt wurde. Dadurch wird das sogenannte „Hoch“ abgebildet, der Höchstpreis, zu dem ein Produkt gehandelt wurde. Der Docht beginnt an der Oberkante des Kerzenkörpers und endet wie beschrieben mit dem Höchstpreis.

 

Kerzenlunte (auch: Kerzenschatten, Shadow, Tail, Wick): Die „Kerzenlunte“ stellt den Tiefstpreis dar, zu dem ein Produkt gehandelt wurde. Sie beginnt an der Unterkante des Kerzenkörpers und endet mit dem niedrigsten Preis, zu dem ein Produkt erworben/verkauft wurde.

 

Die Abbildung zwei zeigt sowohl die bullish als auch die bearish Candle auf. Es gibt eine weitere, wenngleich selteneren Zustand der Kerzen, die sogenannte Doji Candle (Abbildung 3). Diese Kerze beschreibt den Zustand, dass der Markt sich weder bullish noch bearish verhält. Er schließt zu einem identischen Kurs, wie er eröffnet wurde. Der Kerzenkörper ist nicht vorhanden und kann aufgrund des gleichbleibenden Kurses auch keine Tendenz aufzeigen.

Betrachten wir nun die eben beschriebenen Muster in der Praxis. In Abbildung 4 sehen wir die Darstellung des BTC-USD Kursverlaufes auf der Börse BitStamp. Jede der dargestellten Kerzen stellt einen Tag dar. Wir können deutlich die erläuterten bullish und bearish Candles unterscheiden. Ebenfalls eine sogenannte Doji-Candle ist zu erkennen (19. Mai).

Die verschiedenen Formationen, Muster und Abfolgen der einzelnen Kerzen werden mit unterschiedlichen, sich teilweise widersprechenden Auslegungen in Verbindung gebracht. Gerne werden wir euch in den kommenden Wochen mehr Inhalte dieser Art aufbereiten, um Charts verstehen und interpretieren zu können.

 

Vor- und Nachteile der Candlestick Charts

Vorteile

  • Detaillierte Information über Angebots- und Nachfragesituation im Markt
  • Markttendenzen und Marktbewegungen werden detailliert abgebildet
  • Darstellung von Höchst- und Tiefstpreisen

 

Nachteile

  • Viele verschiedene Muster, die es zu interpretieren gilt
  • Informationsüberfluss für Neueinsteiger
  • Zeitlicher Verlauf von höchst zu Tiefstpreisen innerhalb einer Candle wird nicht abgebildet

Wie sich Blockchain, Internet der Dinge und künstliche Intelligenz auf Wirtschaft und Gesellschaft auswirken, wird bei der Veranstaltung am 26. November 2018 diskutiert.

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Kryptowährungen finden bisher selten Anwendung bei dem Erwerb von Waren und Dienstleistungen. Nach einer Umfrage unter Besitzern von Kryptowährungen des Internetportals btc-echo.de, nutzen nur circa 5 % der Nutzer digitale Währungen um damit zu bezahlen. Das liegt weniger an der mangelnden Bereitschaft der Besitzer dies zu tun, als vielmehr an einem noch sehr kleinen, aber stetig wachsenden Angebot von Onlineshops, die diese Zahlungsmethode akzeptieren.

 

Es gibt eine Vielzahl innovativer Unternehmen, bei denen man bereits unter anderem mit Bitcoin bezahlen kann. Neben Airlines wie Peach (Japan) und airBaltic (Lettland) aus besonders technologieaffinen Ländern, akzeptiert der Reiseveranstalter expedia.de die digitale Währung. Die Liste der Unternehmen und Organisationen die Zahlungen in digitalen Währungen akzeptieren wächst von Tag zu Tag. Greenpeace, Wikipedia, Alienware, die Verbreitung der oftmals noch verschrienen Zahlungsmethode ist nicht mehr aufzuhalten.

 

Mit der Eröffnung unseres Online-Shops – dem E-Bitstore – leisten wir einen Beitrag zur Verbreitung von digitalen Währungen im Online-Einzelhandel. Im Austausch mit einer Vielzahl von Nutzern der Kryptowährungen auf Kongressen und MeetUps wurde uns immer wieder verdeutlicht, wie groß das Bedürfnis der Nutzer ist, mit digitalen Währungen zu bezahlen. Wir haben uns daher dazu entschlossen, noch einen Schritt weiter zu gehen: Wir akzeptieren ausschließlich Kryptowährungen. Neben der verbreitetsten Art, dem Bitcoin, bieten wir die Zahlung in Bitcoin Cash, Litecoin und Dash an, um neuste Smartphones und Tablets zu erwerben. Wir werden das Sortiment stetig erweitern und an die Kundenwünsche des E-Bitstores anpassen. Die Preise werden den aktuellen Kursen der jeweiligen Währung angepasst. Damit sind wir der erste Online-Shop Österreichs, indem ausschließlich mit Kryptowährungen bezahlt werden kann. Bestellprozess und Bezahlung erfolgen schnell und reibungslos. Keine Komplikationen mit Kartenzahlungen, keine überhöhten Transaktionsgebühren von Banken oder Online-Zahlungsanbietern. Besucht uns gerne auf e-bitstore.com und macht euch selbst ein Bild von unserem Angebot oder macht uns gerne Verbesserungsvorschläge für Produkterweiterungen oder weitere Währungen, die wir in die Bezahloptionen mitaufnehmen können.

Wie sich Blockchain, Internet der Dinge und künstliche Intelligenz auf Wirtschaft und Gesellschaft auswirken, wird bei der Veranstaltung am 26. November 2018 diskutiert.

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